Archives

All posts by Steffen

Freitag, 24.02.2017
Abends besuchen wir den Brauchtumsabend in Hirschau.
Abfahrt ist um 19:15 Uhr an der KSK
 
Samstag, 25.02.2017
Wir nehmen beim Umzug in Heiligenzimmern teil. Der Pendelbus fährt um 12:15 Uhr und 12:45 Uhr. Abfahrt ist an der KSK. Als Startnummer 14 von 37 werden die Häßträger die Gäste unterhalten.
Nach dem Umzug zeigt die Fanta und Minigarde ihren Showtanz.
Abends nimmt die große Garde beim Zunftball teil und führt dort ihren Showtanz auf.
 
Sonntag, 26.02.2017
Wir nehmen beim Umzug in Aixheim teil. Der MV Vöhringen wird uns hier begleiten. Abfahrt ist um 12 Uhr an der KSK.
Abends findet die legendäre Schantlebar im Zunftheim der Narrenzunft Vöhringen statt. Hierzu sind alle Mitglieder, Freunde und Gönner eingeladen. Zu Beginn werden die Lumpenlieder Musikanten aus der Krone bekannt mächtig einheizen bevor dann unsere DJ Legende Geier auflegt.
Abends nimmt die große Garde bei der DGH-Fasnet in Wiesenstetten teil und wird dort für diese Saison das letzte Mal ihren Showtanz vorführen.
 
Montag, 27.02.2017
Wir nehmen beim Umzug in Seebronn teil. Abfahrt ist um 12:30 Uhr an der KSK. Mit Startnummer 16 sind wir von 62 nochmal gut aufgestellt. Anschließend zeigt die Fanta und Minigarde ihren Showtanz.
 
Dienstag, 28.02.2017
Wir nehmen beim Umzug in Dettensee teil. Abfahrt ist um 13:00 Uhr an der KSK in Vöhringen. Mit Startnummer 6 kann sich jeder nochmal so richtig ins Zeug legen und die Gäste bei Laune halten.
In Vöhringen wieder angekommen startet um 18 Uhr die alljährliche Fasnetsverbrennung. Hierzu laden wir ganz herzlich alle Gönner und Freunde der Narrenzunft ein um Abschied von der schönen Fasnet zu nehmen.
 
Sonntag, 05.03.2017 geht es für alle angemeldeten zum Umzug nach Büsingen in die Schweiz. Hier haben wir die Startnummer 23 von 68.
Denkt bitte an Eure Busfahrkarten.

Nun wünschen wir allen eine schöne Hauptfasnet!
Jedem zur Freud und keinem zum Leid!
Broatschua – Hexa

Von Ingrid Vögele. Einem Hexenkessel glich die Vöhringer Halle: Damit machte sie dem Hexenball alle Ehre.

Die Broatschua-Hexen, Gastgeber des Balls, hatten hinter ihrer langen Theke alle Hände voll zu tun. Nicht nur Zunfthexen füllten die Halle, sondern auch deren großes, mitangereistes Gefolge. Zivile Schönheiten und „Unschönheiten“ ließen sich den Geheimtipp Hexenball in Vöhringen nicht entgehen. Richtige Hingucker waren in der Menge. Umfallen konnte keiner, es gab keinen Platz zum Liegen. Die Besucher hatten bereits Mühe, als sie der Aufforderung der Aichhalder Hexensportgruppe nachkamen – sie sollten nämlich alle in die Hocke gehen. Das Aufstehen erwies sich als sportliche Leistung, mindestens genauso sportlich wie die Hexentänze. Dabei legten die Akteure große Originalität an den Tag, die Shows waren perfekt choreografiert.

Perfekte Showtänze

Die Tanzenden bewegten sich teils rasant über die Bühne, flogen in Mühlen oder bei Überwürfen und Hechtsprüngen oder türmten sich zu großartigen Pyramiden, noch unterstrichen durch Lichteffekte. Die Zuschauer belohnten das mit tosendem Beifall und mannigfachen Zugaberufen.

 Genauso bunt wie das Publikum war das Programm, das bestens ankam. Anmut, Eleganz, Sportlichkeit und Schönheit hatten alle Showtänze gemein, perfekt ausgeführt von den jungen Damen. Schon die Kostümvielfalt beeindruckte. Dafür gab es lautstarken Beifall, verbunden mit dem dreimaligen „Broatschua Hexe – broate Schua“. Ohne Zugabe lief auch hier nichts.

Die Moderationshexen Robin Rumpel und Katja Schittenhelm führten gekonnt durch das Programm. Die Stimmung war bombig, alles sang und tanzte zu den Titeln, die DJ-Hexe Mario Göttler auflegte. Die Bässe wummerten, dafür sorgte Tobias Plocher, der Boden vibrierte und Nebelschwaden hüllten alle Feiernden ein, die Party war der Knaller.

Gäste waren die Duachberg-Hexa aus Mühlheim, die Showtanzgruppen der Narrenzünfte Sigmarswangen, Bochingen und Mühlheim/Renfrizhausen sowie die Hexensportgruppe der Narrenzunft Aichhalden und die Kaunta-Hexen aus Ostdorf.

Quelle: Schwarzwälder-Bote 21.02.2017 – 10:17 Uhr

Von Ingrid Vögele. Schon lang vor Beginn des Kinder- und Teenie-Tanzfestivals war die Vöhringer Halle voll. Da tummelten sich Seeräuber und deren Bräute, Clowns, Hexen, Prinzessinnen, Häschen und Cowboys neben den Tänzerinnen der Garden.

Schlag 13.30 Uhr erfolgte der Einmarsch der Narrenzunft, der ein wahrhaft imposantes Bild bot. Michael Brenner-Bastek begrüßte vier Gastzünfte besonders. Und Garde-Vertreterin Vanessa Neu ehrte Jenny Geiser für 20-jähriges Tanzen. Für zehn Jahre Tanzen wurde diese Ehre Sinja Neumann und Lisa Mack zuteil. Und dann ging es aufs Land.

Minigarde Horb entführt Zuschauer in Flower-Power-Zeit

Die Fantagarde Epfendorf in lila Dirndeln gab einen Einblick, was Sennerinnen auf der Alm zum Klang der Kuhglocken so alles treiben. Monstermäßig rasant, gipfelnd in einem großen Pyramidenbau, ging es weiter mit dem ASV Horb. Die jungen Zuschauer fühlten sich dank der Minigarde Horb zurück in die 60er-und 70er-Jahre mit dem besonderen Flower-Power-Lebensgefühl versetzt, dazu trugen stilechte Kostüme einen großen Teil bei. Deren Teeniegarde zeigte, dass es, wenn man groß ist, auf eine Rundreise nach Amerika geht.
 
Als Indianer begeisterte dann die Vöhringer Fantagarde mit ihren Indianertänzen vor dem Tippi. Und als echte Indianer mit „Hugh, ich habe gesprochen“ bedankte sie sich bei Diana Eger, die die Kostüme geschneidert hatte.

Als die drei Moderatorinnen Doreen Voßler, Carolin Mäntele und Laurien Reule eine Spielrunde einläuteten, waren die Treppe und die Bühnenseite längst von Kindern bevölkert. Diese stürmten dann die Bühne. An den Wettspielen wollten alle teilnehmen und natürlich gewinnen.

Wenn Mäuse in den Süden reisen, dann wird es wieder richtig Sommer, versprach die Fantagarde des ASV Horb. Und wenn man weiterreist, dann weiß man, wie sich die Pinguine und Eisbären der eigenen Minigarde an den Polen die Zeit vertreiben. All das gab es live zu erleben.

Wie lernt man tanzen? Das zeigte die Tanzschule der Minigarde Binsdorf. Und was daraus dann wird, das konnte man beim Auftritt der großen Garde und der Teeniegarde des Gastgebers erleben. „Im Lande des Zauberers von Oz“ und von „Super Mario“ wurden tanzend erzählt. Der Hexentanz markierte das Showende.

Für so viel Schönheit, Einfallsreichtum und herzerfrischende Ausführung gab es immer viel Beifall und obendrein das dreifache „Broatschua-Hexa“. Als DJ fungierte kompetent Martin Sackmann.

Die Vöhringer Teeniegarde bringt den Computerspiel-Helden „Super Mario“ auf die Bühne. Foto: Vögele Foto: Schwarzwälder-Bote

Quelle: Schwarzwälder-Bote 20.02.2017 – 18:30 Uhr

Von Marzell Steinmetz . Die ganze Gemeinde hat sich am Sonntag in eine Narrenhochburg verwandelt. 47 Gruppen und Zünfte nahmen am Umzug teil.

Die Narren und die zahlreichen Zuschauer waren bestens gelaunt, kein Wunder bei den fast frühlingshaften Temperaturen. Aber so ist das Wetter bei der Broatschua-Fasnet fast immer.

Die Symbolfigur der Vöhringer Zunft führte den langen Umzug an. Ein Jubiläum feierte die Broatschua-Gruppe: Sie gibt es seit zehn Jahren. Die Hexen im orangenen Häs trieben es wieder toll, darunter eine Inliner-Hexe. Hinter den Narrenfreunden Bergfelden mit ihren Jäkle und Kropfern folgten die besonders gruseligen Schlossberg-Hexen aus Vöhringen. Die Narrenzunft Mühlheim-Renfrizhausen brachte diesmal ihren Loablesspalter mit, der am Samstag in Fischingen noch vermisst wurde.

Nach Baurawald-Hexen, Sumpfgeistern und Glatter Schlosshexen, die allesamt allerhand Unfug trieben, marschierten die Sulzer Narren. Sie haben ihren eigenen Umzug schon hinter sich. Nach dem Ringtreffen vor einer Woche bleibt in Sulz der Fasnetssonntag umzugsfrei.

 

Quelle: Schwarzwälder-Bote 20.02.2017 – 10:08 Uhr

Auswurfmaterial

Das Auswurfmaterial für die Hästräger am großen Umzug in Vöhringen kann am Sonntag ab 10:30 Uhr im Zunftheim abgeholt werden.


Fleggadap

Am schmotzigen Donnerstag, 23. Februar 2017 findet wieder der alljährliche Fleggadapp statt. Dieser beginnt um 8 Uhr mit dem geselligen Narrenfrühstück im Zunftheim. Abmarsch ist um 9 Uhr geplant. Hierzu sind alle Häßträger recht herzlich eingeladen. Ein späterer Einstieg ist tagsüber nicht möglich und wir bitten hier um Verständnis. Es werden die Kindergärten, die Schule, das Rathaus und die Banken gestürmt. Für die Kindergarten- und Schulkinder veranstalten wir im Zunftheim ab 13:30 Uhr bis ca. 16:30 Uhr eine Kinderfasnetsdisco wozu wir unseren Nachwuchs gerne einladen.

Ab 19 Uhr wird das Zunftheim wie gewohnt für Alt und Jung bewirtet sein.

Von Ingrid Vögele. Seit zehn Jahren bereichert die Broatschua­gruppe die Vöhringer Fasnet. Eine stattliche Figur ist so ein Broatschua, genauso wie sein Pate. Er geht nämlich zurück auf den Müller und Bauer Jakob Klingele, der von 1870 bis 1940 die Obere Mühle betrieben hatte. Eine Fotografie im Bildband „Vöhringen – Wie es früher war“ zeigt ihn vor dem Scheunentor der Mühle stehend mit auffällig breiten Stiefeln. Fast scheint es, als wolle er „seine Nachfahren“ im Auge behalten. Bedächtig ist der freundliche Blick auf den Betrachter gerichtet.

Vom Einzelnen zur Gruppe

Genau diesen Ausdruck trägt die markante Maske. Er kennzeichnet das Verhalten des Broatschua. Das Häs ist identisch mit dem Bild. Sogar Details wie die schwarze Halsbinde und das Halstuch wurden vom Original übernommen. Da breite Schuhe den Broatschua auszeichnen – immerhin konnte er eine Henne samt Gelege „verdappen“ – trägt er über seinen schwarzen Feuerwehrstiefeln noch Überschuhe. Ein Leinensack, wie er zur Aussaat benutzt wurde, vervollständig die bäuerliche Figur.

Als Einzelfigur war der Broatschua seit der Gründung 1982 dabei. Er ist es heute noch, zieht den Bibbelewagen und gab der Zunft ihren Namen. Im allerersten Häs steckte Dirk Plocher. Die ersten Schuhe aus Leder fertigte für ihn Thomas Vosseler. In der Hauptversammlung im März 1983 erfuhren die Zunftmitglieder unter „Verschiedenes“ von der Anregung, aus der Einzelfigur eine Gruppe zu machen. Aber erst 2005 stellten Thomas und Silke Lange zusammen mit Reiner und Petra Lehmann den Antrag, den Broatschua aufzunehmen. Im beschriebenen Bildband wurde man fündig.
 
Omas Kochbuch gewälzt

Wilma Bantle und Werner Schanz suchten nach passenden Stoffen. Am Dreikönigstag 2006 wurde der Prototyp vorgestellt und genehmigt. 2007 konnte sich die Zunft zum 25-jährigen Bestehen mit einer Broatschuagruppe von zwölf Erwachsenen und vier Kindern präsentieren. Heute sind es 20 Hästräger.

„Gaudi auf dem Bauernhof“ ist das Motto des diesjährigen Bürgerballs, mit dem die Broatschua ihr Jubiläum feiern. Wer auf ein Tänzchen oder gar Akrobatisches von ihnen als Showeinlage im herzerfrischenden Programm hofft, der wartet vergeblich, denn so ein Schuhwerk sichert nur einen guten Stand.

Dafür lässt aber die Hallendekoration und die ganze Atmosphäre frühere Zeiten auferstehen und erst recht das kulinarische Angebot. Omas Kochbuch wurde gewälzt und verspricht Delikatessen vergangener Tage, handgemacht wie früher.

Der Bauer kann also bedenkenlos mit seiner Bäuerin samt Gesinde und zweibeinigem Vieh am Samstag, 18. Februar, zum Hoffest in die Turnhalle kommen.

Kassierer Michael Brenner-Bastek (links) und der stellvertretende Vorsitzende Andreas Fischer (rechts) freuen sich, ihre Broatschuagruppe vorstellen zu können. Foto: Vögele Foto: Schwarzwälder-Bote

Quelle: Schwarzwälder-Bote 14.02.2017 – 18:02 Uhr